July 2, 2008
Im Video finden wir heraus, wie lange der 63 Jahre alte Orgel-Bernd schon im Leierkastengeschäft ist: nämlich seit September 1997, und er tut es nicht als Bettler, sondern aus Freude.

Auf der Suche nach demjenigen, der Orgel-Bernds Orgel angefertigt haben könnte, sind wir über eine viel zu lange Liste von Möglichkeiten gestolpert.

Hm, das ist wohl ein Rätsel, da müsste man ihn selbst fragen. Traut sich jemand? (Es sollte auch ein älterer Mann sein, damit es nicht so auffällt.)

Wie es aussieht, kann man sich die Orgel individuell bemalen und beschriften lassen. Schick.

Wir würden schätzen, Orgel-Bernds Orgel kostet neu so 10.000 Euro, die Musik bis zu 5.000 Euro.

Clariton!

Orgel-Bernd spielt auf einer Clarinettenorgel, kurz Clariton, wie wir auf drehorgeln.net in Erfahrung bringen konnten.

Es gibt Konkurrenz!

Drehorgel-Charly

Foto von Darkone, 5. September 2004 // entdeckt im Artikel über die Drehorgel bei Wikipedia.

&

Leierkasten-Robby, sogar mit eigener Website!

Orgel-Bernd während der Uefa EURO2008. Diesen Sommer ist er wieder ganz im Deutschland-Support-Style, so wie er es schon zur Weltmeisterschaft 2006 war.In den Tagen der Europameisterschaft hatte Orgel-Bernd sogar einen Deutschland-Schirm, der ihm leider am Abend des 28.06. abgenommen(?) wurde.Wir sind lediglich Zeugen davon, dass Orgel-Bernd an besagtem Abend seinen Deutschland-Schirm nicht zusammen gefaltet bekam – keiner half ihm und wir waren zu weit weg – vielleicht hat er ihn auch einfach nur weggeworfen?Ein paar Stunden später sahen wir jedenfalls ein paar junge Erwachsene, die mit dem Schirm in einer U-Bahn der Linie 703 spielten – und am nächsten Tag hatte Orgel-Bernd den bunten Schirm. Man muss sich ja vor der Sonne schützen. Der süße kleine O-B.
Orgel-Bernd während der Uefa EURO2008. Diesen Sommer ist er wieder ganz im Deutschland-Support-Style, so wie er es schon zur Weltmeisterschaft 2006 war.
In den Tagen der Europameisterschaft hatte Orgel-Bernd sogar einen Deutschland-Schirm, der ihm leider am Abend des 28.06. abgenommen(?) wurde.
Wir sind lediglich Zeugen davon, dass Orgel-Bernd an besagtem Abend seinen Deutschland-Schirm nicht zusammen gefaltet bekam – keiner half ihm und wir waren zu weit weg – vielleicht hat er ihn auch einfach nur weggeworfen?
Ein paar Stunden später sahen wir jedenfalls ein paar junge Erwachsene, die mit dem Schirm in einer U-Bahn der Linie 703 spielten – und am nächsten Tag hatte Orgel-Bernd den bunten Schirm. Man muss sich ja vor der Sonne schützen. Der süße kleine O-B.
Supertoll ist die Stimmung auch in der Altstadt: Zwischen Bolkerstraße, Bergerstraße und Ratinger Straße ist kaum ein Durchkommen. Überall “Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin”-Rufe, das Gedröhne von Pressluft-Fanfaren und schrille Pfiffe aus Schiedsrichter-Pfeifen. Selbst Altstadt-Original “Orgel-Bernd” hat sich auf die feiernden Fans eingestellt, eine schwarz-rot-goldene Kappe aufgesetzt, seine Drehorgel mit Fußball-Aufklebern und einer Deutschland-Fahne ausgestattet und das Orgeln aufgegeben. “Da hört jetzt ja doch niemand mehr zu”, sagt er strahlend, denn obwohl er nicht spielt, landen dennoch zahlreiche Münzen freudetrunkener Fans in seinem Sammelschälchen.

Fragen, die uns besonders beschäftigen

  1. Lebt Orgel-Bernds Affe?
  2. Hat Orgel-Bernd noch einen Nebenjob, oder kann er sogar von seiner musikalischen Profession leben?
  3. Wie lange macht er das schon?
  4. Ist er wirklich jeden Tag in der Altstadt?
  5. ist die Pfeife an?
  6. Hat dieser Affe denn einen Namen, auch wenn er nur aus Plüsch sein sollte?
  7. Hat Orgel-Bernd sich diesen Affen selbst gekauft, oder kommt er womöglich sogar von einem Fan?